Klinische Relevanz von MSI und HSI
Grundlagenstudien zur klinischen Relevanz der multi- und hyperspektralen Bildgebung – Auftragsforschung für KARL STORZ SE & Co. KG
Grundlagenstudien zur klinischen Relevanz der multi- und hyperspektralen Bildgebung (Auftragsforschung für KARL STORZ SE & Co. KG). 2025 erschien die erste klinische Studie zur Nervenerkennung mit laparoskopischer HSI, eine Tierstudie zur Perfusionsbildgebung in Videorate begann; ein Patent wurde angemeldet, ein weiteres erteilt.

Multi- und hyperspektrale Bildgebung (MSI und HSI) kann die intraoperative Beurteilung der Gewebedurchblutung, die Erkennung von Gewebestrukturen und den Nachweis von Tumorgewebe unterstützen. Ziel des Projekts ist es, mit verschiedenen MSI- und HSI-Systemen spektrale Daten in klinischer und präklinischer Umgebung zu erfassen und auszuwerten. Dabei werden mögliche klinische Einsatzfelder und die Grenzen der Technologie bewertet. Außerdem entstehen Methoden zur automatischen Klassifikation und Visualisierung von Gewebe auf Basis spektraler Bilddaten.
Laparoskope für die multi- und hyperspektrale Bildgebung wurden im Labor, im Tiermodell und in mehreren Studien am Menschen erprobt; die Ergebnisse sollen künftig chirurgische Eingriffe unterstützen.
Meilensteine 2025 waren die Veröffentlichung der ersten klinischen Studie zur Nervenerkennung mit laparoskopischer HSI und der Beginn einer Tierstudie zur Perfusionsbildgebung in Videorate. Zudem wurde ein Patent angemeldet (DE102024114647A1) und ein weiteres erteilt (DE102021121025A1).
